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Berufserfahrene K15

Andreas Hörnschemeyer bündelt Ideen, Entwürfe und Visualisierungen zu klaren kreativen Linien und Konzepten. Er ist Creative Director bei K15.

Wie sind Sie zu K15 gekommen?

Ich habe hier in der Umgebung bereits in einer namhaften Agentur den Posten des Art Directors bekleidet. Grundsätzlich habe ich nach neuen Herausforderungen gesucht. Nach Möglichkeiten meine Kreativität mit mehr Strategie zu verbinden. Mir war klar, dass die Trends in der Kommunikationsbranche inzwischen um die strategischen Fragen, z. B. der Verbindung von Print und Web, nicht herumkommen.

War es nicht möglich Ihren bestehenden Arbeitsplatz entsprechend umzustrukturieren?

Natürlich, so etwas ist prinzipiell immer möglich, nur bedarf ein solches Unterfangen hoher finanzieller und zeitlicher Investitionen und der uneingeschränkten Mitarbeit aller. Das Thema Strategie ist aus dem Bereich der Markenbildung und Positionierung nicht wegzudenken. Da ist es schwierig als reine Kreativagentur, die gleichen Anforderungen zu erfüllen, wie ausgewiesene Strategie- Profis. Ich bin mir schon sicher, dass mittlerweile nur absolute Spezialisten in dieser Branche bestehen können.

Wieso haben Sie sich gerade für K15 entschieden?

Erstmal fand ich es aufregend, von Anfang an dabei zu sein. So bekommt man den Grundton einer Agentur am besten mit, kann mitwachsen, sich optimal aufeinander einspielen. Das meine ich intern wie extern. Das ist aber natürlich nicht der einzige Grund. Die Konditionen und das Arbeitsumfeld waren mir mindestens genauso wichtig. Ich gebe immer mehr als 100%, das ist in der heutigen Situation auf dem Arbeitsmarkt auch notwendig, da muss es mein Arbeitgeber auch gewährleisten, dass ich in meiner Arbeit vollends aufgehen kann.

Sie meinen also, ein Wettkampf der Besten der Besten?

Absolut. Genauso wie der Markt mit gleichwertigen Produkten übersättigt ist, ist er es auch mit Dienstleistern. Nicht nur in der Industrie heißt es, seine Einzigartigkeit durch einen Mehrwert herauszuarbeiten. Man muss in erster Linie um hoch qualifizierte Mitarbeiter kämpfen, um dann die entsprechenden Kunden zu erreichen. So sieht es aus.

Das Ausarbeiten einer Arbeitgebermarke gehört auch zu den Leistungsschwerpunkten von K15…

Das stimmt. Wenn man dieses Thema richtig verstanden hat, dann liegt es auf der Hand, die kommunizierten Botschaften zuerst nach innen zu verwirklichen, so schafft man erst die nötige Arbeitsgrundlage.

Also kann man erwarten, dass jeder Spezialist für Arbeitgebermarkenführung, auch tadellose Arbeitskonditionen für seine Mitarbeiter anbietet?

Es ist eigentlich ganz logisch. Man könnte sich ja längst nicht Spezialist nennen, wenn man nicht über entsprechendes Potential an Arbeitskräften verfügen würde. Dieser Schwindel würde ziemlich schnell auffliegen. Und Best Performers, die einen Arbeitgeber erst zum Spezialisten machen, wird man nur anlocken, wenn man die Grundsätze einer guten Arbeitgebermarke auch nach innen anwendet.

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